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PEth-Bluttest verstehen

Was der Alkoholmarker leistet, wie die Entnahme abläuft und wo seine Grenzen liegen.

Was PEth untersucht – und was ein einzelner Wert nicht beantwortet

PEth steht für Phosphatidylethanol. Es entsteht nach Alkoholkonsum und kann in einer Blutprobe untersucht werden. Damit ist PEth ein anderer Marker als Ethanol im Atem oder Blut und auch nicht mit indirekten Leberwerten wie Gamma-GT gleichzusetzen. Welche Aussage ein Befund zulässt, hängt unter anderem vom konkreten Laborverfahren und der Fragestellung ab.

Ein einzelner Messwert ist nicht automatisch ein vollständiger Abstinenznachweis. Für ein MPU- oder anderes Kontrollprogramm zählen auch die Vorgaben der zuständigen Stelle, die vereinbarte Entnahmeform, der Zeitplan und die Dokumentation. Eine pauschale Nachweisfrist lässt sich nicht verlässlich auf jede Person übertragen.

Diese Punkte sollten Sie vor Beginn klären

Wenn Sie zuerst den Marker verstehen möchten, lesen Sie Was PEth bedeutet. Zum Probenmaterial finden Sie Hinweise im Beitrag über die PEth-Entnahme aus Kapillarblut; das konkrete Angebot steht in unserer PEth-Übersicht. Die fachlichen Einordnungen von LADR zu PEth als Alkoholmarker und TÜV NORD zu Abstinenzbelegen zeigen ebenfalls, warum Methode und konkreter Anlass zusammenpassen müssen.

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